Glossar · Produktion

Mastering

Mastering ist der letzte Schritt, bei dem die geschnittene Folge auf Ziel-Lautheit und True-Peak-Grenze gebracht und für die Auslieferung exportiert wird.

Erklärung

Im Mastering wird aus dem fertigen Mix die Auslieferungsdatei. Die Folge wird als Ganzes betrachtet: eine letzte leichte Klangkorrektur, eine sanfte Gesamtkompression, dann Anhebung auf die Ziel-Lautheit, etwa minus 16 LUFS, mit einem True-Peak-Limiter bei minus 1 dBTP. Anschließend wird das Master als WAV gesichert und daraus das MP3 mit Metadaten, Cover und Kapitelmarken erzeugt.

Das Mastering sorgt auch für Konsistenz über alle Folgen: Jede Episode soll gleich laut und ähnlich im Klang sein, damit Hörer beim Wechsel nichts nachregeln müssen. Im Podcast-Kontext ist der Schritt technischer als in der Musik; es geht nicht um einen kreativen Look, sondern um Normen der Plattformen und Hörgewohnheiten. Wer eine feste Mastering-Kette als Vorlage speichert, erledigt den Schritt in Minuten. Der Export erfolgt idealerweise in Mono für reine Sprache oder Stereo, wenn Musik eine Rolle spielt.

Beispiel aus der Praxis

Nach dem Feinschnitt läuft die Folge durch die gespeicherte Mastering-Kette: leichter EQ, Kompressor, Anhebung auf minus 16 LUFS, Limiter. Das WAV wird archiviert, das MP3 mit Cover und Kapiteln geht zum Hosting.

Tipp

Speichern Sie Ihre Mastering-Kette als Vorlage und prüfen Sie jede Folge mit einem Lautheitsmesser. So klingt die zehnte Folge wie die erste.

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