Erklärung
MP3 reduziert die Datenmenge, indem es Signalanteile entfernt, die das menschliche Gehör kaum wahrnimmt. Das Ergebnis ist eine Datei, die nur einen Bruchteil einer WAV-Datei groß ist, aber für Sprache praktisch gleich klingt. Fast alle Podcast-Apps, Hosting-Plattformen und Browser können MP3 abspielen, weshalb es das übliche Auslieferungsformat ist.
Die Qualität hängt von der Bitrate ab. Für Sprache haben sich 128 kbit/s in Stereo oder 96 kbit/s in Mono als guter Kompromiss zwischen Klang und Dateigröße etabliert; für Folgen mit viel Musik dürfen es 192 kbit/s sein. Wichtig ist, dass Sie MP3 erst am Ende der Kette erzeugen und nicht mehrfach umrechnen, denn jede weitere Kompression verschlechtert den Klang. Zusätzlich können MP3-Dateien ID3-Tags mit Titel, Cover und Kapitelmarken enthalten.
Beispiel aus der Praxis
Ein Unternehmen liefert die Folgen als 320-kbit/s-MP3 aus und wundert sich über lange Ladezeiten in der App. Nach der Umstellung auf 128 kbit/s ist die Datei weniger als halb so groß, hörbar ist der Unterschied bei Sprache nicht.
Tipp
Exportieren Sie aus dem WAV-Master einmalig ins MP3 mit fester Bitrate, tragen Sie Titel und Cover in die ID3-Tags ein und laden Sie erst dann hoch.
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