Erklärung
Auphonic übernimmt die technische Nachbearbeitung, die sonst per Hand im Mastering erfolgt: Es gleicht Pegelunterschiede zwischen Sprechern aus, normalisiert die Lautheit auf Zielwerte wie minus 16 LUFS für Podcasts, filtert Rauschen und Brummen und entfernt auf Wunsch Stille. Zusätzlich bietet der Dienst Transkription, Kapitelmarken, das Setzen von Metadaten und den Export in MP3, AAC, FLAC und andere Formate.
Der Dienst läuft im Browser oder als Desktop-Programm; Sie laden die Datei hoch, wählen Einstellungen und erhalten das Ergebnis samt Statistik. Abgerechnet wird nach Audio-Stunden, es gibt ein monatliches kostenloses Kontingent; Einzelheiten stehen beim Anbieter, der in Österreich sitzt. Bei Mehrspur-Aufnahmen kann Auphonic jede Spur einzeln bearbeiten und Übersprechen reduzieren. Für Podcaster ohne Erfahrung in der Tontechnik ist Auphonic der einfachste Weg zu einer konstanten Lautheit über alle Folgen.
Beispiel aus der Praxis
Nach dem Schnitt lädt eine Podcasterin die Folge als Mehrspur-Projekt zu Auphonic hoch. Der Dienst gleicht den leiseren Gast an den Host an, normalisiert auf minus 16 LUFS und liefert MP3 mit Cover und Kapitelmarken für den Hoster.
Tipp
Legen Sie in Auphonic eine Vorlage mit Ihren Zielwerten und Metadaten an, dann klingt jede Folge gleich und Sie sparen bei jedem Export Zeit.
Verwandte Begriffe
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