Erklärung
Kapitelmarken gliedern eine Folge in Abschnitte, ähnlich den Kapiteln eines Buchs. Jede Marke hat einen Zeitpunkt und einen Titel, optional ein Bild und einen Link. Podcast-Apps zeigen die Liste an und lassen Hörer direkt zum gewünschten Thema springen. Bei Video-Plattformen entstehen Kapitel aus Zeitangaben in der Beschreibung.
Technisch werden Kapitel entweder in die MP3-Datei geschrieben, als ID3-Kapitel, oder als separate Datei über den RSS-Feed bereitgestellt. Die meisten Hosting-Anbieter bieten dafür eine Eingabemaske. Für Hörer sind Kapitel ein Komfortmerkmal, für Sie ein Argument in Suchmaschinen: Kapiteltitel beschreiben den Inhalt der Folge in Stichworten. Sinnvoll sind fünf bis zehn Marken pro Stunde mit sprechenden Titeln, nicht nur Frage eins bis zehn. Der Ablaufplan liefert dafür bereits die Struktur.
Beispiel aus der Praxis
Eine einstündige Folge bekommt acht Kapitel: Begrüßung, Werdegang des Gastes, drei Themenblöcke, Publikumsfragen, Buchtipp und Verabschiedung. Dieselben Zeitangaben stehen in den Shownotes und in der YouTube-Beschreibung.
Tipp
Notieren Sie sich beim Schnitt die Zeitpunkte der Themenwechsel. Daraus entstehen Kapitelmarken, Shownotes und YouTube-Kapitel in einem Schritt.
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