Glossar · Formate

Wissenschaftspodcast

Ein Wissenschaftspodcast vermittelt Forschung an Fachpublikum oder Öffentlichkeit, oft von Hochschulen, Instituten oder Forschenden selbst produziert.

Erklärung

Wissenschaftspodcasts reichen von Gesprächen unter Forschenden über Erklärformate für Laien bis zu narrativen Reihen über ein Forschungsprojekt. Sie werden von Hochschulen, außeruniversitären Instituten, Wissenschaftsjournalisten und einzelnen Forschenden produziert. Ziel ist Wissenschaftskommunikation: Ergebnisse zugänglich machen, Methoden erklären, Nachwuchs ansprechen oder die Einrichtung sichtbar machen.

Herausfordernd ist die Balance zwischen Genauigkeit und Verständlichkeit. Bewährt haben sich eine moderierende Person, die stellvertretend für die Hörer nachfragt, klare Definitionen von Fachbegriffen und der Verzicht auf zu viele Themen je Folge. Transkripte, Kapitelmarken und Quellenangaben in den Shownotes gehören zum Standard, auch aus Gründen der Barrierefreiheit und der guten wissenschaftlichen Praxis. Bremen mit Universität, Hochschulen und Instituten im Technologiepark bietet viele Anknüpfungspunkte für solche Formate.

Beispiel aus der Praxis

Ein Institut aus dem Bremer Technologiepark produziert einen monatlichen Podcast, in dem eine Moderatorin mit jeweils einer Forscherin oder einem Forscher über ein aktuelles Projekt spricht. Die Aufnahme erfolgt im nahegelegenen Studio, die Shownotes enthalten die zitierten Veröffentlichungen.

Tipp

Bitten Sie Forschende, ihr Thema vor der Aufnahme in drei Sätzen einer fachfremden Person zu erklären; diese Sätze sind meist der beste Einstieg in die Folge.

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