Erklärung
Das Transkript enthält das gesprochene Wort der Folge als Text, meist mit Sprecherkennzeichnung und Zeitmarken. Früher aufwendig von Hand erstellt, entsteht es heute weitgehend automatisch durch Spracherkennung; eine Korrektur von Namen, Fachbegriffen und Zahlen bleibt sinnvoll. Viele Hosting-Anbieter und Apps zeigen Transkripte direkt in der Folge an.
Der Nutzen ist vielfältig. Menschen mit Hörbeeinträchtigung können den Inhalt lesen. Suchmaschinen erfassen den Text, so dass eine Folge über ihre Themen gefunden wird, was mit reiner Tonspur nicht funktioniert. Aus dem Transkript entstehen Shownotes, Kapitelmarken, Zitate für Social Media, Blogartikel und Untertitel für das Video. Im Schnitt erleichtert es das Auffinden von Stellen, weil Sie Text statt Wellenformen durchsuchen. Für Corporate-Podcasts dient es zusätzlich als Freigabedokument für Kommunikation und Rechtsabteilung.
Beispiel aus der Praxis
Nach dem Schnitt erstellt das Team ein automatisches Transkript, korrigiert die Firmennamen und veröffentlicht es auf der Episodenseite. Aus drei Absätzen daraus entstehen ein LinkedIn-Beitrag und die Untertitel für den Videoclip.
Tipp
Erstellen Sie das Transkript nach dem Feinschnitt, nicht davor, damit es zur veröffentlichten Fassung passt und keine gestrichenen Stellen enthält.
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