Erklärung
Werbenetzwerke oder Podcast-Vermarkter nehmen Podcasts in ihr Portfolio auf, verkaufen die Werbeplätze an Agenturen und Unternehmen und kümmern sich um Buchung, Abrechnung und oft auch um die technische Auslieferung per Dynamic Ad Insertion. Der Podcaster erhält einen Anteil der Einnahmen, in der Regel ohne selbst mit Kunden zu verhandeln.
Viele Netzwerke nehmen nur Podcasts ab einer bestimmten Reichweite auf, weil Werbekunden Mindestmengen buchen. Kleinere Formate finden Alternativen in offenen Marktplätzen, die Podcaster und Werbekunden direkt zusammenbringen. Vor einem Vertrag sollten Sie prüfen, welche Exklusivität verlangt wird, wie hoch der Anteil des Netzwerks ist und ob Sie eigene Sponsoren weiterhin selbst akquirieren dürfen. Die Kennzeichnungspflicht für Werbung bleibt bei Ihnen.
Beispiel aus der Praxis
Ein Podcast erreicht regelmäßig fünfstellige Downloads je Folge und wird in ein Netzwerk aufgenommen. Das Netzwerk füllt Pre- und Mid-Roll mit Kampagnen, der Podcaster konzentriert sich auf Inhalte und rechnet monatlich ab.
Tipp
Lassen Sie sich vor Vertragsabschluss die typischen Auslastungsquoten und CPM des Netzwerks für Ihre Kategorie nennen.
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