Erklärung
Bei DAI liegt die Folge ohne Werbung beim Hoster. Sie markieren Stellen für Pre-, Mid- und Post-Roll. Wird die Folge abgerufen, setzt der Server den passenden Spot ein und liefert die Datei zusammengesetzt aus. Welche Werbung eingefügt wird, kann von Zeitpunkt, Land oder Werbekampagne abhängen.
Der Vorteil: Werbung lässt sich austauschen, auch in alten Folgen, und Kampagnen können zeitlich begrenzt laufen. Der gesamte Folgenkatalog bleibt vermarktbar. Nachteile sind, dass die eingefügten Spots klanglich zur Folge passen müssen und dass Hörer bei schlecht gesetzten Marken abrupte Übergänge hören. DAI wird von größeren Hostern und Werbenetzwerken angeboten und lohnt sich vor allem bei Podcasts mit regelmäßiger Vermarktung. Für kleinere Formate sind Baked-in Ads oft einfacher.
Beispiel aus der Praxis
Ein Podcast mit über 100 Folgen im Archiv setzt in allen Folgen DAI-Marken. Ein Sponsor bucht eine vierwöchige Kampagne, die in neuen und alten Folgen läuft. Nach Ende der Kampagne wird der Spot automatisch durch einen anderen ersetzt.
Tipp
Setzen Sie DAI-Marken nur an Stellen mit kurzer Pause und ohne Hintergrundmusik, damit der eingefügte Spot nicht mitten in einen Satz fällt.
Verwandte Begriffe
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