Erklärung
Beim Sponsoring unterstützt ein Unternehmen den Podcast dauerhaft oder für eine Staffel. Im Gegenzug wird es als Partner genannt, etwa mit einem Satz am Anfang der Folge, im Cover, in den Shownotes oder auf der Podcast-Website. Anders als bei klassischer Werbung steht nicht ein einzelnes Produkt im Mittelpunkt, sondern die Verbindung von Marke und Format.
Sponsoring eignet sich für Podcasts mit klarer Zielgruppe, auch mit überschaubarer Reichweite. Vereinbart werden Laufzeit, Nennungen je Folge, Exklusivität in der Branche und die Abgrenzung zum redaktionellen Inhalt. Nach Medienstaatsvertrag und Wettbewerbsrecht muss Sponsoring gekennzeichnet werden, meist mit einer Formulierung wie „unterstützt von“. Der Sponsor darf keinen Einfluss auf Inhalt und Gäste nehmen, sonst wird aus dem Sponsoring eine Werbesendung, die anders zu behandeln ist.
Beispiel aus der Praxis
Ein Podcast über Gründung in Norddeutschland wird für eine Staffel von einer regionalen Bank unterstützt. Zu Beginn jeder Folge nennt der Host die Bank als Partner, in den Shownotes steht ein Link. Die Themen der Folgen legt die Redaktion allein fest.
Tipp
Halten Sie in der Sponsoring-Vereinbarung schriftlich fest, dass der Sponsor keinen Einfluss auf Inhalte nimmt; das schützt beide Seiten.
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