Erklärung
Untertitel machen Videos ohne Ton verständlich, was auf Social Media der Normalfall ist, und helfen Menschen mit Hörbeeinträchtigung. Für Video-Podcasts und die daraus geschnittenen Clips sind sie inzwischen Standard. Die Grundlage ist das Transkript, das in kurze Blöcke von ein bis zwei Zeilen geteilt und zeitlich passend zum Gesprochenen gesetzt wird.
SRT ist das verbreitetste Dateiformat dafür: eine einfache Textdatei, in der jeder Block eine Nummer, eine Start- und Endzeit sowie den Text enthält. YouTube, LinkedIn und die meisten Schnittprogramme lesen SRT direkt ein. Man unterscheidet geschlossene Untertitel, die der Zuschauer ein- und ausschalten kann und die als eigene Datei mitgeliefert werden, und eingebrannte Untertitel, die fest im Bild liegen und für Reels und Shorts üblich sind. Gute Untertitel sind kurz, gut lesbar und liegen nicht auf den Bedienelementen der App.
Beispiel aus der Praxis
Für die YouTube-Folge lädt das Team eine SRT-Datei hoch, die Zuschauer bei Bedarf einschalten. Für die Hochformat-Clips werden die Untertitel eingebrannt, groß und im mittleren Bilddrittel, damit sie in jeder App sichtbar sind.
Tipp
Halten Sie Untertitel bei maximal zwei Zeilen und etwa 40 Zeichen pro Zeile. Längere Blöcke lassen sich auf dem Handy nicht in der verfügbaren Zeit lesen.
Verwandte Begriffe
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