Glossar · Produktion

Postproduktion

Postproduktion umfasst alle Schritte nach der Aufnahme: Schnitt, Klangbearbeitung, Mastering, Grafiken, Transkript, Shownotes und Export.

Erklärung

Die Postproduktion beginnt, wenn die Aufnahme beendet ist, und endet mit der hochgeladenen Folge. Sie umfasst den Rohschnitt und Feinschnitt, die Klangbearbeitung mit Equalizer, Kompressor, Rauschentfernung und De-Esser, das Mastering auf die Ziel-Lautheit sowie den Export als WAV und MP3. Bei Video kommen Color Grading, Bauchbinden, Untertitel und der Export in verschiedenen Formaten hinzu.

Auch die redaktionelle Arbeit gehört dazu: Transkript, Shownotes, Kapitelmarken, Episodentitel und Social-Media-Clips. Der Aufwand wird oft unterschätzt; für eine Stunde Gespräch fallen leicht mehrere Stunden Postproduktion an, bei Video deutlich mehr. Wer diese Zeit nicht hat, gibt die Arbeit an einen Schnittdienst oder eine Produktionsfirma ab und liefert dafür sauberes Rohmaterial mit getrennten Spuren. Eine feste Vorlage im Schnittprogramm mit Jingles, Effektketten und Exporteinstellungen verkürzt die Postproduktion für jede weitere Folge erheblich.

Beispiel aus der Praxis

Nach der Aufnahme nehmen Sie im Podcast Studio Bremen die Rohdateien mit oder bekommen sie per Cloud-Link. Schnitt und Distribution können Sie optional dazubuchen; für Produktion und Beratung verweist das Studio auf Green Media Bremen.

Tipp

Bauen Sie eine Projektvorlage mit allen festen Elementen und Effekten. Die zweite Folge dauert dann in der Postproduktion nur noch einen Bruchteil der ersten.

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