Glossar · Produktion

Sounddesign

Sounddesign ist die Gestaltung aller nicht gesprochenen Klänge eines Podcasts: Jingles, Trenner, Musikbetten, Geräusche und Übergänge.

Erklärung

Sounddesign umfasst alles, was neben der Sprache zu hören ist. Dazu zählen der Jingle, Musikbetten unter Intro und Übergängen, kurze Trenner zwischen Kapiteln, Atmosphären und Geräusche in Erzählformaten sowie die Art, wie Elemente ein- und ausgeblendet werden. Zusammen ergeben sie den akustischen Charakter eines Podcasts, der ihn von anderen unterscheidbar macht.

Für Gesprächsformate ist wenig Sounddesign meist mehr: ein klarer Jingle, ein ruhiges Bett unter der Begrüßung, ein kurzer Trenner vor dem Werbeblock. Erzähl- und Dokumentarformate arbeiten dagegen intensiv mit Geräuschen und Musik, um Szenen zu bauen. Wichtig ist Konsistenz: Dieselben Elemente an denselben Stellen, immer in derselben Lautstärke. Musik sollte zur Tonalität passen und die Sprache nie überdecken. Alle verwendeten Klänge müssen lizenzrechtlich sauber sein, was auch für Geräusche aus Bibliotheken gilt.

Beispiel aus der Praxis

Ein Unternehmenspodcast bekommt ein Sounddesign aus drei Elementen: Jingle, ein ruhiges Musikbett für Intro und Outro sowie einen kurzen Trenner, der jedes neue Kapitel markiert. Damit klingt jede Folge nach derselben Marke.

Tipp

Legen Sie Ihre Soundelemente in einem Ordner mit festen Lautstärken ab und bauen Sie eine Schnittvorlage. So bleibt der Klang über alle Folgen gleich.

Verwandte Begriffe

Passende Seite: Podcast schneiden lassen

Passend dazu

Anrufen Termin buchen WhatsApp