Glossar · Produktion

Remote Recording

Remote Recording bezeichnet die Aufnahme eines Podcasts, bei der die Beteiligten an verschiedenen Orten sitzen und über das Internet verbunden sind.

Erklärung

Beim Remote Recording sitzen Moderation und Gast nicht im selben Raum, sondern sprechen über eine Internetverbindung miteinander. Die einfachste Variante ist die Aufzeichnung einer Videokonferenz, deren Ton aber komprimiert, teils abgehackt und von der Verbindung abhängig ist. Besser sind spezialisierte Dienste, die das Gespräch zwar über den Browser führen, aber jede Person lokal auf ihrem eigenen Rechner in voller Qualität aufnehmen und die Dateien anschließend hochladen.

Die Qualität steht und fällt mit der Ausstattung auf beiden Seiten: ein ordentliches Mikrofon, geschlossene Kopfhörer, ein ruhiger Raum und eine stabile Verbindung. Ein kurzes Briefing für Gäste mit diesen Punkten verbessert das Ergebnis erheblich. Remote Recording erlaubt Gäste aus aller Welt bei geringem Aufwand, ersetzt aber nicht die Atmosphäre eines gemeinsamen Gesprächs im Studio. Viele Formate kombinieren beides: Moderation im Studio, Gast zugeschaltet.

Beispiel aus der Praxis

Eine Moderatorin sitzt im Podcast Studio Bremen, ihr Gast ist per Video aus München zugeschaltet. Beide werden lokal aufgezeichnet, und der Gast sieht im Studio auf dem Monitor, so dass das Gespräch natürlich fließt.

Tipp

Bitten Sie Gäste, Kopfhörer zu tragen, den Laptop an das Ladekabel zu hängen und alle anderen Programme zu schließen. Diese drei Punkte lösen die häufigsten Probleme.

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