Erklärung
Das Briefing bereitet alle Beteiligten auf die Aufnahme vor. Für Gäste enthält es das Thema, die Kernfragen oder Themenblöcke, die geplante Länge, Ort und Uhrzeit, Anfahrt und Parken sowie praktische Hinweise: keine raschelnde Kleidung, keine feinen Muster vor der Kamera, Handy stumm, Wasser statt Kaffee. Dazu gehört die Information, wo und wann die Folge erscheint, und die Bitte um eine schriftliche Einwilligung zur Veröffentlichung.
Für das eigene Team hält das Briefing Aufgaben, Zuständigkeiten und den Zeitplan fest: Wer holt den Gast ab, wer bedient die Technik, wer macht Fotos für Social Media. Ein gutes Briefing ist kurz und gibt Sicherheit, ohne die Antworten vorwegzunehmen. Gäste, die ihre Fragen vorher kennen, sprechen ruhiger und strukturierter; wörtlich ausformulierte Antworten sollten Sie dagegen nicht verlangen, sonst klingt das Gespräch abgelesen.
Beispiel aus der Praxis
Eine Beraterin schickt ihrem Gast eine Woche vorher ein einseitiges Briefing: drei Themenblöcke, 45 Minuten Aufnahme im Studio, Adresse und Parkhinweis, Kleidungstipp für die Kamera und die Einwilligungserklärung zum Unterschreiben.
Tipp
Nennen Sie im Briefing die drei wichtigsten Fragen, aber nicht alle. So bleibt Raum für spontane Antworten und das Gespräch wirkt lebendig.
Verwandte Begriffe
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