Glossar · Technik Audio

Monitoring

Monitoring bedeutet, das Aufnahmesignal während der Aufnahme über Kopfhörer mitzuhören, um Pegel, Klang und Störungen sofort zu erkennen.

Erklärung

Beim Monitoring hören Sie das, was tatsächlich aufgenommen wird: Ihre Stimme durch das Mikrofon, das Gegenüber, eingespielte Musik und zugeschaltete Gäste. Es ist der einzige Weg, Probleme wie Brummen, Übersteuern, ein schlecht sitzendes Mikrofon oder das Handy auf dem Tisch zu bemerken, bevor die Aufnahme vorbei ist.

Technisch gibt es zwei Wege. Beim Direct Monitoring leitet das Interface oder Mischpult das Signal direkt an den Kopfhörer, ohne den Umweg über den Rechner. Das ist verzögerungsfrei. Beim Software-Monitoring läuft das Signal durch den Computer, was Effekte erlaubt, aber Latenz erzeugt. Für Podcasts ist Direct Monitoring meist die bessere Wahl. Jede sprechende Person sollte einen eigenen Kopfhörerausgang haben, dessen Lautstärke sie selbst regeln kann. Anfänger irritiert die eigene Stimme im Ohr oft, nach wenigen Minuten gewöhnt man sich daran.

Beispiel aus der Praxis

Während einer Aufnahme fällt der Moderatorin über den Kopfhörer ein leises Surren auf. Es kommt vom Netzteil des Laptops, das neben dem Mikrofon liegt. Sie stoppt kurz, räumt es weg und muss später nichts mühsam herausfiltern.

Tipp

Stellen Sie den Kopfhörer so laut, dass Sie sich selbst natürlich hören und nicht lauter sprechen als sonst. Zu laut eingestellt verändert das die eigene Sprechweise.

Verwandte Begriffe

Passend dazu

Anrufen Termin buchen WhatsApp