Erklärung
Ein Mischpult bündelt mehrere Eingänge: Mikrofone, Zuspieler, Telefon, Musik. Jeder Kanal hat einen eigenen Vorverstärker, Regler für Pegel und Klang sowie Wege zu Kopfhörern und Ausgängen. Am Ende steht eine Summe, die aufgenommen oder gestreamt wird. Digitale Pulte speichern Einstellungen, bieten Effekte pro Kanal und schicken die Einzelspuren zusätzlich an den Rechner.
Im Podcast ist ein Mischpult sinnvoll, sobald mehr als zwei Personen sprechen, Gäste per Telefon oder Videocall zugeschaltet werden oder Musik und Jingles live eingespielt werden sollen. Es ersetzt dann das Audio-Interface und übernimmt zusätzlich die Regie. Der Preis dafür ist mehr Bedienaufwand: Wer nur zu zweit aufnimmt, ist mit einem einfachen Interface oft schneller und fehlerfreier unterwegs.
Beispiel aus der Praxis
Für einen Live-Podcast mit Publikum stehen drei Mikrofone, ein Laptop für Einspieler und ein Telefon für einen zugeschalteten Gast auf dem Pult. Eine Person an der Regie regelt die Pegel, während die Moderation frei sprechen kann.
Tipp
Beschriften Sie die Kanäle mit Klebeband und Namen. Bei Stress am Pult spart das Sekunden, die im Livebetrieb zählen.
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