Erklärung
Baked-in bedeutet wörtlich „eingebacken“: Die Werbung ist Teil der Audiodatei, die beim Hoster liegt. Sie wird im Schnitt eingefügt oder während der Aufnahme direkt vom Host gesprochen. Jeder, der die Folge abruft, hört denselben Spot, auch Jahre später.
Das ist einfach umzusetzen und braucht keine besondere Technik beim Hoster. Host-Read-Ads werden häufig so produziert, weil sie nahtlos ins Gespräch passen. Der Nachteil: Der Spot lässt sich nicht austauschen, ohne die Datei neu hochzuladen, und Rabattcodes oder Aktionen sind irgendwann veraltet. Für Sponsoren bedeutet Baked-in eine dauerhafte Präsenz im Archiv, was in der Preisverhandlung berücksichtigt werden kann. Für kleinere Podcasts mit gelegentlichen Partnern ist dieser Weg meist der praktischere.
Beispiel aus der Praxis
Ein regionaler Podcast wird von einem Bremer Unternehmen unterstützt. Die Hosts sprechen den Hinweis im Studio direkt mit ein, die Werbung wird Teil der Folge und bleibt auch im Archiv hörbar.
Tipp
Vermeiden Sie in Baked-in Ads zeitgebundene Angaben wie „nur bis Ende des Monats“, da die Folge noch lange abgerufen wird.
Verwandte Begriffe
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