Erklärung
Creative-Commons-Lizenzen erlauben die Nutzung eines Werks ohne individuelle Vereinbarung, solange die Bedingungen der jeweiligen Lizenz eingehalten werden. Die Bausteine sind: BY (Namensnennung), SA (Weitergabe unter gleichen Bedingungen), NC (keine kommerzielle Nutzung) und ND (keine Bearbeitung). CC0 verzichtet auf alle Bedingungen, soweit rechtlich möglich.
Für Podcasts ist vor allem die Kombination entscheidend. Ein Musikstück unter CC BY darf im Podcast genutzt werden, wenn der Urheber genannt wird, etwa in den Shownotes. CC BY-NC schließt gewerbliche Podcasts aus, wozu Unternehmenspodcasts und werbefinanzierte Formate zählen. ND verbietet Kürzungen und Bearbeitungen, was bei Intros problematisch ist. Auch eigene Folgen können Sie unter CC stellen, um die Weiterverbreitung zu erlauben. Dieser Eintrag ersetzt keine Rechtsberatung; die Lizenztexte sind auf der Website von Creative Commons einsehbar.
Beispiel aus der Praxis
Ein Hochschulpodcast nutzt ein Musikstück unter CC BY und nennt Titel, Urheber und Lizenz in jeder Episodenbeschreibung. Ein Stück unter CC BY-NC kommt für den Podcast eines Unternehmens nicht in Frage.
Tipp
Speichern Sie zu jedem CC-Werk einen Screenshot der Quelle mit Lizenzangabe, da Lizenzen auf Plattformen nachträglich geändert werden können.
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