Glossar · Produktion

Ablaufplan (Rundown)

Ein Ablaufplan, englisch Rundown, listet die Abschnitte einer Folge oder Sendung mit Reihenfolge, Dauer, Zuständigkeit und Einspielern minutengenau auf.

Erklärung

Der Ablaufplan ist die Zeitleiste einer Produktion. Er gliedert die Folge in Blöcke: Cold Open, Intro, Vorstellung des Gastes, Themenblock eins bis drei, Publikumsfragen, Outro. Jeder Block hat eine geplante Dauer, einen Verantwortlichen und Hinweise auf Einspieler, Jingles oder Grafiken. Aus dem Fernsehen und Radio stammt der Begriff Rundown für dieselbe Liste.

Bei aufgezeichneten Podcasts ist der Ablaufplan ein Leitfaden, von dem abgewichen werden darf. Bei Livestreams und Veranstaltungen ist er verbindlich, weil Regie, Moderation und Technik synchron arbeiten müssen. Ein guter Ablaufplan passt auf eine Seite, ist für alle sichtbar und enthält Zeitpuffer. Er hilft auch im Schnitt: Wer weiß, welche Blöcke geplant waren, findet Kapitelmarken und Kürzungen schneller. Bei mehreren Gästen regelt er zusätzlich, wer wann zu Wort kommt.

Beispiel aus der Praxis

Für eine Live-Aufzeichnung mit Publikum legt das Team einen Ablaufplan an: zwei Minuten Begrüßung, drei Themenblöcke zu je zwölf Minuten, zehn Minuten Fragen, zwei Minuten Abschluss. Die Regie schaltet nach diesem Plan Grafiken und Einspieler ein.

Tipp

Drucken Sie den Ablaufplan aus und legen Sie ihn allen Beteiligten hin. Ein Blatt auf dem Tisch ist im Ernstfall schneller als jede Datei.

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