Glossar · Technik Video

4K

4K bezeichnet eine Videoauflösung von 3840 mal 2160 Pixeln, viermal so viele Bildpunkte wie Full HD, mit Reserve für Zuschnitt und Hochformat.

Erklärung

4K, genauer UHD, hat 3840 mal 2160 Bildpunkte. Das sind doppelt so viele in jeder Richtung wie Full HD und damit viermal so viele insgesamt. Das Bild ist entsprechend schärfer, vor allem auf großen Bildschirmen und Fernsehern. Im Kino spricht man bei 4096 Pixeln Breite von DCI 4K, im Podcast-Kontext ist mit 4K fast immer UHD gemeint.

Der praktische Nutzen für Podcasts liegt weniger in der Schärfe als in der Flexibilität: Aus einem 4K-Bild lässt sich ohne Qualitätsverlust ein Full-HD-Ausschnitt schneiden, etwa eine engere Einstellung auf eine Person oder ein Hochformat für Social Media. Eine Kamera liefert so mehrere Perspektiven. Der Preis ist die Datenmenge: 4K-Aufnahmen brauchen viel Speicher, schnelle Datenträger und einen leistungsfähigen Rechner für den Schnitt. Für die Auslieferung auf YouTube ist 4K sinnvoll, für die meisten Zuschauer auf dem Handy reicht Full HD.

Beispiel aus der Praxis

Die drei Kameras im Podcast Studio Bremen nehmen in 4K auf. Für Ihre YouTube-Folge nutzen Sie das volle Bild, für Reels schneiden Sie aus derselben Aufnahme ein scharfes Hochformat mit nur einer Person heraus.

Tipp

Nehmen Sie in 4K auf, auch wenn Sie in Full HD ausliefern. Die Reserve für Zuschnitte und Hochformat-Clips zahlt sich in der Nachbearbeitung aus.

Verwandte Begriffe

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