Erklärung
Der Begriff stammt aus Film und Musik: Jeder Versuch, eine Szene oder Passage aufzunehmen, ist ein Take. Im Podcast begegnet er Ihnen vor allem bei Intro, Outro, Werbetexten und Übergängen, die mehrfach eingesprochen werden, bis sie sitzen. Das freie Gespräch dagegen läuft meist als ein langer Take, aus dem im Schnitt Versprecher und Längen entfernt werden.
Praktisch ist es, Takes im Material zu markieren: eine kurze Pause vor der Wiederholung, eine Ansage wie noch mal ab dem zweiten Satz oder ein Klatschen. So findet der Schnitt die Stellen schnell. Es ist nicht nötig, bei jedem Versprecher von vorn zu beginnen; ein kurzes Innehalten und die Wiederholung des Satzes reichen. Bei Video sollte die Wiederholung in derselben Körperhaltung erfolgen, damit der Schnitt nicht springt. Mehrere Takes sind kein Zeichen von Schwäche, sondern Routine.
Beispiel aus der Praxis
Die Moderatorin verspricht sich bei der Vorstellung des Gastes. Sie macht eine Pause von drei Sekunden, sagt: noch mal, und spricht den Absatz erneut. Im Schnitt wird der erste Take entfernt und der zweite bleibt.
Tipp
Wiederholen Sie nach einem Versprecher immer den ganzen Satz, nicht nur das Wort. Der Schnitt wird dadurch unsichtbar.