Erklärung
Anders als offene Verzeichnisse arbeitet Podimo mit einem Abonnement: Hörer zahlen monatlich und erhalten Zugang zu exklusiven Podcasts, Hörbüchern und werbefreien Versionen bekannter Formate. Podimo produziert und lizenziert Inhalte selbst und beteiligt Podcaster an den Einnahmen.
Für die meisten Podcasts ist Podimo kein Verzeichnis, bei dem man einfach den Feed anmeldet, sondern ein Vertragspartner. Exklusivverträge bedeuten meist, dass Folgen dort früher oder nur dort erscheinen. Das kann sich für Formate mit großer Hörerschaft lohnen, schränkt aber die Reichweite auf offenen Plattformen ein. Podimo ist auch in Deutschland aktiv. Wer ein neues Format startet, konzentriert sich in der Regel zunächst auf die offenen Verzeichnisse und prüft Abo-Plattformen erst mit wachsender Hörerschaft.
Beispiel aus der Praxis
Ein Comedy-Duo mit stabiler Hörerschaft erhält ein Angebot, die Folgen eine Woche früher exklusiv bei Podimo zu veröffentlichen. Das Duo wägt die Einnahmen gegen die geringere Reichweite bei Spotify und Apple ab.
Tipp
Lesen Sie bei Exklusivangeboten genau, welche Rechte Sie einräumen und für wie lange, und lassen Sie Verträge im Zweifel rechtlich prüfen.
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