Erklärung
CapCut stammt vom Unternehmen hinter TikTok und ist auf schnelle, mobile Videobearbeitung ausgelegt. Für Podcaster ist es vor allem ein Werkzeug für Clips: Ausschnitte aus der Videofolge zuschneiden, ins Hochformat bringen, automatische Untertitel erzeugen, Text und Musik hinzufügen und in Formaten für TikTok, Instagram und YouTube Shorts exportieren.
Die Desktop-Version bietet mehrere Spuren, Schlüsselbilder und Farbkorrektur, sodass sich auch längere Folgen bearbeiten lassen, für umfangreiche Mehrkamera-Schnitte sind aber professionelle Programme besser geeignet. Es gibt eine kostenlose Version und ein Abonnement mit zusätzlichen Funktionen. Bei der Nutzung von Musik aus der CapCut-Bibliothek sollten Sie die Lizenzbedingungen für gewerbliche Nutzung prüfen, und bei Unternehmensinhalten ist der Datenschutz beim Upload in die Cloud-Funktionen zu beachten.
Beispiel aus der Praxis
Eine Creatorin schneidet aus den Kamerarohdateien ihrer Studioaufnahme am Smartphone in CapCut einen 60-Sekunden-Clip, fügt Untertitel hinzu und veröffentlicht ihn am selben Abend auf Instagram.
Tipp
Prüfen Sie automatische Untertitel immer auf Eigennamen und Fachbegriffe, dort liegt die Erkennung am häufigsten daneben.
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