Erklärung
Descript stellt den Schnitt auf den Kopf: Statt Wellenformen zu bearbeiten, löschen Sie Wörter oder Sätze im Transkript, und die Aufnahme wird entsprechend gekürzt. Füllwörter wie „ähm“ lassen sich mit einem Klick entfernen, Pausen kürzen, und Versprecher können in bestimmten Sprachen durch eine synthetische Version der eigenen Stimme ersetzt werden. Für Video gibt es Szenen, Untertitel und Vorlagen für Social-Media-Clips.
Das Programm eignet sich für Podcaster, die ohne Audio-Vorkenntnisse schnell zu einem sauberen Ergebnis kommen wollen, und für Redaktionen, die Transkript und Schnitt in einem Schritt erledigen. Die Klangbearbeitung ist einfacher als in klassischen Audio-Editoren, für aufwendige Reparaturen sind spezialisierte Werkzeuge besser. Descript läuft als Desktop-Programm mit Cloud-Anbindung und wird im Abonnement angeboten. Die Qualität der deutschen Transkription ist gut, sollte aber gegengelesen werden.
Beispiel aus der Praxis
Eine Marketingmitarbeiterin schneidet die im Studio aufgenommene Folge in Descript: Füllwörter entfernen, zwei Abschnitte im Transkript löschen, Untertitel für den Clip erzeugen. Für aufwendigere Folgen bucht das Unternehmen den Schnitt für 149 € (177,31 € brutto) dazu.
Tipp
Hören Sie nach dem Textschnitt die Übergänge einmal komplett durch; nicht jede gelöschte Stelle klingt automatisch sauber.
Verwandte Begriffe
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