Erklärung
Beim Videocast wird das Gespräch mit einer oder mehreren Kameras gefilmt. Die Videofassung erscheint auf YouTube und bei Spotify, die Audiospur läuft über den RSS-Feed an alle Podcast-Apps. Aus dem Videomaterial entstehen zusätzlich kurze Clips für Instagram, TikTok und LinkedIn, was die Reichweite deutlich erhöht.
Der Aufwand steigt: Kameras, Licht, Bildhintergrund, Kleidung, ein Videoschnitt und größere Dateien. Ein Studio mit fester Kamera- und Lichteinrichtung nimmt diesen Aufwand ab. Im Podcast Studio Bremen sind drei 4K-Kameras, Licht und ein ATEM Mini Pro ISO eingerichtet; die Umschaltung auf die sprechende Person läuft automatisch, sodass ein Knopfdruck die komplette Aufnahme startet. Wer den Videoschnitt nicht selbst machen möchte, bucht ihn für 149 € je Folge bis 60 Minuten (177,31 € brutto) dazu.
Beispiel aus der Praxis
Ein Coach nimmt seinen Interview-Podcast als Videocast im Studio auf. Die Folge erscheint auf YouTube und als Audio in den Podcast-Apps, drei kurze Clips gehen auf LinkedIn. Die Rohdateien aller Kameras erhält er am selben Tag per Cloud-Link.
Tipp
Planen Sie bei Videocasts die Sitzposition, Kleidung ohne feine Muster und einen Blick in die Kamera bei Anmoderation und Fazit; das macht den Unterschied zu einer mitgefilmten Audioaufnahme.
Verwandte Begriffe
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