Erklärung
Der Begriff stammt aus Social Media und bezeichnet dort das Verhältnis von Interaktionen zu Reichweite. Im Podcast gibt es keine einheitliche Definition, weil Apps kaum Interaktionsdaten liefern. In der Praxis werden Rückmeldungen zusammengezählt: Kommentare bei Spotify und YouTube, Bewertungen, Antworten auf Umfragen in Spotify, Sprachnachrichten, E-Mails, Erwähnungen in Social Media und geteilte Folgen. Bezogen auf die Downloads ergibt sich eine grobe Engagement Rate.
Die Kennzahl zeigt, ob ein Podcast eine Gemeinschaft aufbaut oder nur konsumiert wird. Hohe Interaktion ist für Sponsoren und für die eigene Motivation wertvoll und liefert Themen für kommende Folgen. Steigern lässt sie sich durch konkrete Fragen an die Hörer, das Vorlesen von Rückmeldungen und einen festen Kanal, über den Hörer antworten können. Für Video-Podcasts sind Likes, Kommentare und Shares auf YouTube und in Clips die messbaren Größen.
Beispiel aus der Praxis
Ein Podcast stellt am Ende jeder Folge eine Frage und bittet um Antworten per Sprachnachricht. Aus den Antworten entsteht alle vier Wochen eine Bonusfolge, was die Zahl der Rückmeldungen deutlich erhöht.
Tipp
Richten Sie einen einzigen festen Rückkanal ein, etwa eine E-Mail-Adresse oder eine Sprachnachricht-Funktion, und nennen Sie ihn in jeder Folge gleich.
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