Glossar · Formate

Co-Host-Format

Im Co-Host-Format führen zwei feste Personen gemeinsam durch den Podcast; das Gespräch zwischen ihnen ist der Kern jeder Folge.

Erklärung

Zwei Hosts mit festen Rollen prägen dieses Format: Oft ergänzen sich eine fachliche und eine fragende Person, oder zwei Fachleute mit unterschiedlichen Blickwinkeln. Der Vorteil gegenüber dem Solo-Podcast ist die natürliche Dynamik; im Vergleich zum Interview entfällt die Gästesuche, und die Hörer bauen eine Beziehung zu beiden Stimmen auf.

Wichtig sind klare Rollen (wer moderiert, wer führt durch die Struktur), eine gemeinsame Vorbereitung und die Disziplin, sich nicht ins Wort zu fallen. Für den Schnitt ist es hilfreich, jede Stimme auf einer eigenen Spur aufzunehmen, damit Überschneidungen und Pegelunterschiede korrigiert werden können. Mit zwei Sprecherplätzen im Studio ist das Co-Host-Format direkt umsetzbar, für Gäste wird dann remote zugeschaltet oder eine Person rotiert.

Beispiel aus der Praxis

Zwei Geschäftsführerinnen einer Agentur nehmen alle zwei Wochen eine Folge über Themen aus ihrem Alltag auf. Eine bringt die Fragen der Kunden mit, die andere die Erfahrung aus Projekten. Beide sitzen sich im Studio gegenüber, jede an einem eigenen Mikrofon.

Tipp

Legen Sie vor jeder Folge fest, wer den Einstieg und wer das Fazit übernimmt, dann gibt es keine Pausen und kein Durcheinander am Anfang.

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