Kurz gesagt
Ein guter Podcast-Name ist kurz (zwei bis vier Wörter), lässt das Thema erkennen, ist leicht auszusprechen und in Spotify, Apple Podcasts, als Domain und als Social-Media-Handle noch frei. Prüfen Sie vor der Entscheidung die Verzeichnisse und das Markenregister.
Ein Podcast-Name muss drei Dinge leisten: Er muss in der Suche gefunden werden, auf einem Cover von 3000 x 3000 Pixeln auch als Miniatur lesbar sein und sich im Gespräch weitererzählen lassen. Zwei bis vier Wörter sind ideal. Namen, die das Thema erkennen lassen, haben es in Podcast-Apps leichter als reine Wortspiele.
Vier Wege zu einem Namen
Erstens: Thema plus Zielgruppe, etwa „Handwerk digital“. Zweitens: Ein Versprechen, etwa „Besser führen in 30 Minuten“. Drittens: Der eigene Name plus Thema, sinnvoll für Coaches, Berater und Personenmarken. Viertens: Ein Begriff aus der Branche, den nur Eingeweihte kennen, das schafft Nähe, ist aber schwerer zu finden.
Sammeln Sie 20 bis 30 Kandidaten und sprechen Sie sie laut aus. Streichen Sie alles, was man buchstabieren muss, was Umlaute im Handle braucht oder was zu nah an einem bekannten Format liegt. Lesen Sie den Namen dann als Intro vor: „Willkommen bei …“. Was sich sperrig anhört, fliegt raus.
Verfügbarkeit prüfen
Suchen Sie den Namen in Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Gibt es schon einen Podcast mit gleichem oder sehr ähnlichem Namen, nehmen Sie einen anderen, auch wenn der andere Podcast inaktiv ist. Prüfen Sie Domain und Social-Media-Handles. Ein Blick ins Markenregister des DPMA vermeidet Ärger; bei Zweifeln, ob ein Name eine fremde Marke verletzt, hilft eine kurze Beratung durch eine Fachanwältin oder einen Fachanwalt.
Der Name kann später geändert werden, kostet dann aber Reichweite, weil Abonnenten und Suchergebnisse an ihm hängen. Entscheiden Sie deshalb vor dem Trailer. Wenn der Name steht, nehmen Sie im Podcast Studio Bremen den Trailer und die ersten Folgen auf, das Cover können Sie parallel gestalten lassen.