Erklärung
Podcasts erscheinen entweder fortlaufend, also ohne Ende in festem Rhythmus, oder in Staffeln. Eine Staffel hat eine geplante Anzahl von Folgen, oft sechs bis zwölf, häufig ein übergeordnetes Thema und einen definierten Start- und Endpunkt. Zwischen den Staffeln liegt eine Pause, die für Auswertung, Planung und Produktion der nächsten Runde genutzt wird.
Für Unternehmen und Projekte hat das Staffelmodell Vorteile: Der Aufwand ist überschaubar und budgetierbar, das Ende ist kein Scheitern, sondern Plan, und die Themen lassen sich wie eine Kampagne bewerben. Alle Folgen können vor dem Start produziert werden, was Aufnahmetage im Studio bündelt. Podcast-Apps unterstützen Staffel- und Episodennummern im Feed, so dass Hörer die Reihenfolge erkennen. Der Nachteil ist die Pause: Wer zu lange schweigt, verliert Abonnenten. Ein Trailer vor der neuen Staffel und Bonusfolgen dazwischen halten den Kontakt.
Beispiel aus der Praxis
Eine Hochschule produziert ihren Podcast in Staffeln zu je acht Folgen pro Semester. Alle Aufnahmen entstehen an zwei gebuchten Studiotagen, die Folgen erscheinen dann wöchentlich, und in der vorlesungsfreien Zeit wird die nächste Staffel geplant.
Tipp
Planen Sie eine Staffel mit sechs bis zehn Folgen, produzieren Sie mindestens die Hälfte vor dem Start und kündigen Sie das Ende der Staffel an, statt einfach zu verstummen.
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